Schlafstörung, Schlafen, Einschlafstörung

  

Ratgeber für Schlafstörungen:

Schlechter Schlaf, unruhiger Schlaf und Probleme beim Ein- und Durchschlafen sind ein häufiges Problem. Jeder Vierte klagt darüber und empfindet seinen Schlaf als nicht erholsam.     
11 % der Bevölkerung leidet dauerhaft darunter. Mit gravierenden Folgen für die Gesundheit. So fühlen sich Betroffene nicht nur schlapp und klagen über minimierte Leistung- und Konzentrationsfähigkeit. Dauerhafte Schlafstörungen wirken sich sowohl psychisch als auch physisch aus.

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Schlafstörungen: Ein Gesundheitliches Risiko!

Durch den Mangel an Schlaf werden Burnout und Depressionen begünstigt. Man fühlt sich emotional unausgeglichen, gestresst und angespannt. Die Konzentration am Arbeitsplatz leidet und es kommt zu Fehlern. Das Gefühl von Überforderung und Unfähigkeit, die geforderten Aufgaben zu bewältigen stellen sich ein.                                                                                                           
Körperlich kann zu wenig Schlaf zu Problemen des Herz-Kreislauf-Systems und des Immunsystems verursachen. Bluthochdruck, Diabetes mellitus bis hin zum Herzinfarkt können die Folge sein. Durch die Schwächung des Immunsystems steigt zudem das Infektrisiko. Es kommt zu Ausfällen am Arbeitsplatz und stetiger Zusatzbelastung für den Körper. Forscher haben des weiteren festgestellt, dass dauerhaft zu wenig Schlaf das Krebsrisiko erhöht.

 Schlimmstenfalls kann dauerhaft unruhiger Schlaf zu Ausfallerscheinungen führen, die das Unfallrisiko erheblich steigern. Unfälle durch Sekundenschlaf hinter dem Lenkrad, aber auch beim Führen von Maschinen sind gravierende Folgen. 

Durchschlafstörungen treiben zudem die Volkskrankheiten Adipositas und Diabetes voran. Forschungen zeigten dabei auf, dass zu wenig Schlaf den Prozess des Zuckerstoffwechsels stört. Insulinresistenz ist die Vorstufe, aus der sich im weiteren Verlauf schnell eine Diabetes entwickeln kann. Zudem führen Schlafstörungen zu Störungen des Hormonhaushalts. Dies führt zu gesteigertem Appetit kombiniert mit Bewegungsunlust - resultierend aus Tagesmüdigkeit und Stress. Die fatale Folge sind steigendes Gewicht und Trägheit, die weitere Stoffwechselerkrankungen begünstigen. 

 Schlechter Schlaf löst zudem, wie bereits angesprochen Stress aus. Fatal für das Herz-Kreislauf-System. Dieses reagiert auf diesen dauerhaften Stress wie bei einer Bedrohung. Der Blutdruck steigt, das Herz schlägt schneller, der Kortisonspiegel im Blut steigt dauerhaft an. Faktoren, die dauerhaft Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfälle begünstigen. 

 Dies resultiert daraus, dass der Körper die nächtliche Ruhe benötigt, um sich zu regenerieren. Zellen werden erneuert, Schadstoffe abgebaut und der Tag verarbeitet. Schlafstörungen bremsen diese natürliche Erholungs- und Umbauphase und führen zu den aufgeführten Symptomen. Besonders das Gehirn leidet darunter. Denn des Nachts werden alle Informationen des Tages verarbeitet und gefiltert. Geschieht dies nicht oder nur mangelhaft durch zu kurze Schlafepisoden, führt dies zu schlechter Stimmung, dauerhaftem Stress, Schwankungen im Gefühlshaushalt und minimierter Aufnahmefähigkeit bis hin zu kognitiven Ausfällen.   Zudem kann genau dies dafür sorgen, dass sich Durchschlafstörungen und besonders eine Einschlafstörung chronisch manifestieren. Unruhe wird begünstigt, dass berühmte Gedankenrad lässt einen am Abend nicht zur Ruhe und in den Schlaf finden. Ein Kreislauf beginnt, der sich nur mühsam stoppen lässt.

Wusstest du schon?

Wusstest Du schon, dass Menschen mit ausreichend Schlaf mehr Kontrolle über ihr Körpergewicht  haben?  Wer wenig schläft, wird schneller dick. Dies liegt vor allem daran, dass bei Schlafmangel durch Durchschlafstörungen und ähnliches, Hormone ausgeschüttet werden, die das Hungergefühl um 25% steigern. Schlechter Schlaf wird mittels Nahrung kompensiert. So holt sich der Körper vermeidlich fehlende Energie. Zudem neigen Schlechtschläfer dazu, unter Antriebslosigkeit und Bewegungsmangel zu leiden. Sport und Aktivität wird hier zur Nebensache und begünstigen das Übergewicht noch mehr. So ist "Schlank im Schlaf" kein so großer Mythos, wie vermutet. Wer also etwas für seine Figur tun will, sollte den Schlaf nicht vergessen.  Eine Einschlafstörung lässt sich dabei super mit Bewegung und gesunder Ernährung behandeln. Auf diese Weise kann man den Kopf frei bekommen, etwas für seine Figur tun und zugleich dafür sorgen, dass der Weg ins nächtliche Traumland nur noch ein Katzensprung entfernt ist. 

Durchschlafstörungen: Ursachen und Symptome.

Eine Einschlafstörung, unruhiger Schlaf und Durchschlafstörungen haben zahlreiche Ursachen. Diese können sowohl von außen wie auch von innen herrühren. Oftmals liegt eine Kombination mehrerer Störfaktoren vor, die einem den Schlaf rauben. Besonders bei Einschlafstörung treten oft mehrere Faktoren zusammen auf, die es scheinbar unmöglich machen, in den gesunden Schlaf zu finden. Die Quellen sind den Betroffenen meist gar nicht bewusst, können aber bei Entdeckung und Abschaffung dazu führen, dass sich die Beschwerden schnell bessern.   

Äußere Einflüsse bei Schlafstörungen sind dabei meist einfacher abzustellen. Diese sind:             
- Wärme                                          

- Licht                                              

- Lärm                                              

- Koffein                                          

- Alkohol                                        

- bestimmte Medikamente 

Am Abend ins warme Bett kuscheln und selig einschlafen - ein großer Wunsch vieler, die unter einer Einschlafstörung leiden. Doch Wärme kann hier bereits ein Faktor sein, warum es mit dem gesunden, erholsamen Schlaf nicht klappt. Ist es im Zimmer zu warm wirkt dies bei Schlafstörungen kontraproduktiv. Durchschlafstörungen und unruhiger Schlaf werden begünstigt, da der Körper stetig damit beschäftigt ist, die äußere Wärme auszugleichen und zu regulieren.                                       
Licht durch Straßenlaternen, Lärm durch die Straße oder der Fernseher - der eine Kombination aus beiden Faktoren birgt - können ebenfalls den Schlaf stören. Dunkel, still und frische Luft - das sind die Dinge, die einen gesunden Schlaf günstiger gestalten.                                                                                               
Des weiteren neigen Menschen mit Durchschlafstörungen dazu, am Tage mittels Koffein die Müdigkeit vertreiben zu wollen. Zu viel davon, vor allem zu später Stunde, regt jedoch  so stark an, dass sich keine Ruhe einstellen will. So wird eine Einschlafstörung begünstigt.

  Wird zu Alkohol gegriffen, der zwar das Einschlafen erleichtert, kann dieser sich in der Nacht negativ auswirken. Durch die Abbauprozesse im Körper lösen alkoholische Getränke Durchschlafstörungen aus. Unruhiger Schlaf ist die Folge.                                   
Schlechter Schlaf kann aber auch eine Nebenwirkung bestimmter Medikamente sein. Beta-Blocker, Antidepressiva und Schilddrüsenmedikamente können für eine Verschiebung im Hormonhaushalt sorgen. Weniger Melatonin wird ausgeschüttet, der Antrieb ist hingegen gesteigert. Der Körper befindet sich scheinbar im Wachmodus, obwohl bereits Schlafenszeit herrscht. 

 Schlafstörungen können aber auch von innen heraus verursacht sein. Besonders die Psyche, aber auch das Alter und eine genetische Vorbelastung spielen hier eine Rolle. So ist unruhiger Schlaf oftmals ein Problem, dass in Familien gehäuft auftritt. Zudem sorgt das Lebensalter häufig für eine Einschlafstörung. Im steigenden Alter wird die Produktion des Schlafhormons Melatonin herabgesetzt - ein wichtiger Faktor, der im Volksmund zur senilen Bettflucht führt. Größter Störfaktor jedoch ist die Psyche. Aufregung und Stress, plötzliche, lebensverändernde Ereignisse, Konflike, soziale und private Probleme und psychische Erkrankungen, führen zu herabgesetzer Schlafqualität. Dabei ist es oft das nächtliche Befassen mit den Problematiken, die den Menschen nicht einschlafen lassen. Nervosität, Depressionen, Trauer, Angst und Wut nehmen den Körper ein und halten wach.

Wusstest du schon?

Nähebedürftig - Männer ohne Partnerin schlafen schlechter. Studien ergaben, dass der Schlaf durch den Partner beeinflusst wird. Während Frauen besser schlafen, wenn sie allein im Bett liegen, ist es bei den Herren genau anders herum. Unruhiger Schlaf und Durchschlafstörungen werden hier scheinbar zum Singleproblem.         
Schlafstörungen bei Frauen treten hingegen mit Partner gehäufter auf. Dies kann zum Einen an der Lärmbelästigung liegen - besonders wenn der Liebste schnarcht. Aber auch die nächtlichen, natürlichen Bewegungen des Gegenübers können den Damen den Schlaf rauben. Unruhiger Schlaf ist hier da Resultat auf die Körperreaktionen des anderen.   Männer hingegen scheinen die Nähe des Anderen zu schätzen, vor allem beim Schlafen. Unruhiger Schlaf und Durchschlafstörungen treten hier vor allem dann auf, wenn mit niemanden das Bett geteilt wird. Vermutlich sind die Herren der Schöpfung besonders nachts lieber zu zweit als allein. Welch Kompliment an die Herzdame. So bekommt die Liedtextzeile "Ohne dich schlaf ich heut Nacht nicht ein" eine ganz neue Bedeutung.  So sind Schlafstörungen tatsächlich auch ein Problem des eigenen Beziehungsstatus.

 Einschlafstörung: Innere Unruhe beim Einschlafen?

Trotz anscheinend idealer Bedingungen liegt man wach. Die Muskulatur ist weit von Entspannung entfernt, die Gedanken sind beim Tag, Schlaf will sich nicht einstellen. Innere Unruhe ist quälend und raubt wertvolle Zeit zur Regeneration. Und findet man endlich ein wenig Schlaf, ist man oft wach. Am nächsten Morgen fühlt man sich schlapp, unausgeglichen, gestresst und die Stimmung schwankt.                                     
Innere Unruhe begünstigt Schlafstörungen, wird aber auch von Durchschlafstörungen beeinflusst. Sie ist die Folge von dauerhaftem Stress, der sowohl physischer als auch psychischer Natur sein kann. Kurzweilig ist innere Unruhe ganz normal. Es ist dieses Gefühl kurz vor Prüfungen, wichtigen Ereignissen oder auch nach zu viel Koffein. Man fühlt sich wach, angespannt, fahrig und zittrig. Eine normale Reaktion des Körpers. Doch bleibt sie länger bestehen, führt sie zur Einschlafstörung. Unruhiger Schlaf kann ebenfalls die Folge sein. 

 Hauptursache für die dauerhafte Nervosität, die einem den Schlaf raubt, ist das Umfeld. Schneller, höher, weiter. Der Mensch will mithalten, geht über Grenzen, fühlt sich schlecht, wenn er die anscheinend existente Norm nicht erfüllt, stresst sich damit weiter selbst. Ein Spirale, die in Schlafstörungen, körperlichen Beschwerden oder Depressionen enden kann.   
So ist Stress und die innere Unruhe Störfaktor Nummer eins geworden, wenn es um die Einschlafstörung geht. Unruhiger Schlaf, Durchschlafstörungen und schlechter Schlaf stressen zusätzlich und so wird die Problematik rund um das erholsame Schlafen schnell zum chronischen Problem. 

 Daraus auszubrechen scheint schwer und stresst noch mehr. Man fühlt sich unfähig, die Hürden und Aufgaben des Alltags zu meistern, anscheinend ist es bei anderen doch so einfach. Dabei ist innere Unruhe ein Phänomen, unter dem ein Großteil der Bevölkerung leidet. Wichtig ist hierbei, selbst für Entspannung zu sorgen. Und dazu können oft schon kleine Rituale helfen. Zudem sollten äußere Störfaktoren weitestgehend ausgeblendet werden. Kein Fernseher oder Radio zum Einschlafen. Den Raum möglichst Abdunkeln und Koffein oder Alkohol am Abend vermeiden, können schon viel bewirken. Doch auch die innere Einstellung muss stimmen. Oftmals verfällt man in den Glaubenssatz, dass es mit dem Schlafen sowieso nicht klappen wird. Und genau dies führt zu Schlafstörungen. Denn solche Glaubenssätze bewirken tatsächlich entsprechende körperliche Reaktionen. 

 So kann das äußere Umfeld des nachts perfekt sein, wenn die innere Haltung nicht stimmt, folgt oft die Einschlafstörung. Die innere Unruhe steigt noch mehr, Zittern und Bewegungsunruhe sorgt für Durchschlafstörungen. Unruhiger Schlaf ist die Folge. Innere Unruhe kann so dafür sorgen, dass die Leistungsfähigkeit abnimmt, man noch mehr im Alltag Stress und Schuldgefühle verspürt und die Symptome noch mehr verstärkt.                  
Ist innere Unruhe der Auslöser für schlechten Schlaf, werden Verhaltensänderungen nötig, die individuell herausgefunden werden müssen, um das Problem zu beheben.

 Unruhiger Schlaf, Wie finde ich zurück ins Traumland?

wer unter unruhigem Schlaf leidet, nachts oft aufwacht oder sehr lange benötigt, um überhaupt einzuschlafen, wünscht sich vor allem eines: Einen Weg, um wieder gesund schlafen zu können. Oftmals ist es das eigene, sogenannte, Mindsetting, dass ausschlaggebend dafür ist, dass es mit dem Schlaf wieder klappt. Es heißt also aktiv werden, um wieder zur Ruhe zu kommen. Dies mag paradox klingen, kann aber in kurzer Zeit für deutliche Verbesserungen sorgen.

 Schlafstörungen rühren oftmals von Stress und Anspannung her. Daher ist aktives Entspannen ein guter Weg, um ans Ziel - das Traumland - zu kommen. Autogenes Training, Atemübungen, Yoga und Meditation sind hier bekannte und nützliche Wege, um die innere Balance wiederzugewinnen.                   
Rituale wie ein Tee am Abend, ein entspannendes Bad aber auch gute Gespräche, um die Dinge des Tages ausgesprochen zu haben, bevor man ins nächtliche Grübeln verfällt, sind hilfreich.

 Um einer Einschlafstörung entgegen zu wirken, ist körperliche Aktivität ein gutes mittel. Bewegung ist das A und O. Laufen, schwimmen, joggen, Rad fahren oder auch ein Spaziergang sorgen für einen klaren Kopf und Ruhe der Gedanken. Zudem sorgt Bewegung für eine angenehme Bettschwere, die beim Einschlafen hilft. 

Durchschlafstörungen sind häufig von äußeren Einflüssen geprägt. Zu laut, zu hell, zu warm - all dies wirkt sich kontraproduktiv aus. So sollte der Schlafraum gut gelüftet, kühl, dunkel und möglichst still sein. Dunkle Rolladen oder Jalousien, Schlafmasken und das Verbannen des Fernsehers aus dem Schlafzimmer können hier kleine Wunder vollbringen. Ein weiterer Störfaktor kann die Ernährung sein. Zu üppig und zu fett am Abend, kann zur wahren Belastung werden, die einen des nachts nicht zur Ruhe kommen lässt. Leichte Speisen und eine frühe Abendmahlzeit sorgen dafür, dass das Verdauungssystem arbeiten kann, ohne den Schlaf zu stören oder zu verzögern. 

 Hält abendliches Grübeln wach und sorgt dafür, dass unruhiger Schlaf am nächsten Morgen für schlechte Stimmung, Mattigkeit und Antriebslosigkeit sorgt, kann das Führen eines Tagebuchs helfen. Gedanken lassen sich so direkt aus dem Kopf aufs Papier übertragen, man kann Lösungen finden, Planen, zur Ruhe kommen. Am Ende ein paar Punkte, was am Tag besonders gut gelungen ist, worüber man sich gefreut hat und wofür man dankbar ist, sorgt zudem für positives Mindsetting und hilft dabei, negatives nicht über die Nacht auswerten zu wollen. 

 Schlafstörungen sind nicht in erster Linie medikamentös behandlungsbedürftig. Kommt man allerdings gar nicht zur Ruhe, können diverse Kräuter oder auch Präparate aus der Apotheke helfen, den Kreislauf zu durchbrechen. So kann neue Kraft geschöpft werden, um der oder den Hauptursachen auf den Grund zu gehen und so langfristig für ein optimiertes, gesundes Schlafverhalten zu sorgen. 

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Häufig gestellte Fragen:

Wie äußern sich Schlafstörungen?

Schlafstörungen (Insomnie) äußern sich entweder in dem Gefühl, das man schlecht ein- oder durchzuschlafen kann. Oder das man Tagsüber vermehrt müde ist.

Wann liegt eine Schlafstörung vor?

Von Schlafstörungen ist meistens die Rede, wenn Personen aus unterschiedlichen Gründen zu wenig oder keinen erholsamen Schlaf haben . ... Auch auffälliges Verhalten rund um den Schlaf (Parasomnie) wie Schlafwandeln oder Sprechen im Schlaf zählen zu den Begriff Schlafstörungen.

Warum bekomme ich Schlafstörungen?

Falsche Schlafgewohnheiten und äußere Störfaktoren kommen als Auslöser infrage. Vielfach stecken auch körperliche, neurologische oder psychische Erkrankungen dahinter. Die Schlafstörung ist dabei einmal Symptom für bestimmte Krankheiten.

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